Käserolle – ein herzhafter Snack für zwischendurch

Dieses Gericht ist eigentlich schon ein Klassiker aber immer noch ziemlich großartig. Die Käserolle ist deftig, relativ einfach herzustellen und der perfekte Snack für Partys – ob nun für Männer oder für Kinder. Wir empfehlen sie in dünnen Scheiben auf Weißbrot zu essen.

Die Käserolle lässt sich super einfrieren und man hat immer einen deftigen Snack für Zwischendurch parat!

Zutaten:
400 g (eine Packung) Schnittkäse (bspw. Gouda oder Butterkäse)
4 Scheiben verschiedene Wurst (bspw. Salami oder Bierwurst)
1 Zwiebel
3 gekochte Eier
3 Gwürzgurken
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
Paprikapulver (edelsüß)
Infos:
reicht für 8 Personen
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten

Zubereitung:

Schritt 1: Als erstes kocht man die Eier für ca. 12 Minuten hart. Während die Eier kochen, kann man die Wurst, die Zwiebel, die Gurke und die Petersilie klein schneiden. Dabei sollten die Zwiebel und die Petersilie möglichst fein gehackt werden. Wenn die Eier fertig und etwas abgekühlt sind, werden diese geschält und anschließend das Eigelb vom Eiweiß getrennt.

Schritt 2: Jetzt gibt man den Schmelzkäse, die Butter und das Eigelb in eine Rührschüssel und schlägt die Masse mit einem Mixer leicht schaumig bzw. cremig. Wenn alles gut verrührt ist, werden die schon vorbereiteten Gurken, die Wurst, die Zwiebel, die Petersilie und das vorher kleingeschnittene Eiweiß dazugegeben. Jetzt alles schön unterheben, sodass eine homogene Masse entsteht.

Schritt 3: Nun wird der Schnittkäse in einem Kochbeutel im kochenden Wasserbad solange erhitzt, bis er schön weich und durchgängig flüssig ist.

Muss es unbedingt ein Kochbeutel sein?

Nein, nicht unbedingt. Oft können auch normale Gefrierbeutel als Kochbeutel verwendet werden. Auf der Verpackung steht in den meisten Fällen bis zu welcher Temperatur die Beutel genutzt werden können. Steht da was von 115° C oder mehr, ist alles gut!

Schritt 4: Ist der Käse weich, wird er (Vorsicht heiß!) auf ein Stück Backpapier gegossen und zu einem Rechteck geformt. Das kann etwas fummelig werden, klappt aber ganz gut mit einem Esslöffel. Der Käseboden sollte am Ende, damit er gut gerollt werden kann, nicht zu dick, aber (damit er nicht reißt und keine Löcher entstehen) nicht zu dünn sein.

Wem das mit dem Kochbeutel zu kompliziert ist, für den haben wir noch einen Tipp: Der Käse kann auch gleich überlappend auf ein Stück Backpapier auf ein Backblech gelegt und bei ca. 100° C so lange geschmolzen werden, bis eine homogene und einheitliche Käsefläche entstanden ist.

Schritt 5: Jetzt verteilt man jetzt die zuvor hergestellte Schmelzkäsemasse gleichmäßig auf dem etwas abgekühlten Käseboden und rollt alles vorsichtig an der längsten Seite zusammen. Ist das geschafft, streut man noch etwas Paprikapulver auf die Rolle und legt sie anschließend auf ein ausreichend großes Stück Klarsichtfolie und schlägt sie darin ein.

Tipp: Um eine feste und gleichmäßige Rolle zu bekommen, sollte man die Klarsichtfolie an beiden Ende anfassen und ein paar Mal auf der Arbeitsfläche nach vorne rollen. Desto öfter man das macht, umso fester wird die Käserolle.

Schritt 6: Als letzten Schritt verfrachtet man die Rolle für ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrank, damit alles schön fest wird und nicht mehr auseinander fällt. Jetzt kann man sich scheibchenweise an der Käserolle bedienen. Wie bereits erwähnt, kann die Rolle auch eingefroren werden. So hat man immer einen Vorrat zu Hause.

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